Festspielhaus St. Pölten

Das von dem Grazer Architekten Klaus Kada errichtete Haus nimmt eine Schlüsselposition an der Schnittstelle zwischen der Stadt St. Pölten und dem Landhausviertel ein und bildet zugleich das Entree und das Herz des Kulturbezirks mit dem Landesmuseum, der Landesakademie, dem Landesarchiv, der Landesbibliothek, dem Klangturm und dem ORF-Landesstudio.

Mit seinem transparenten Foyerbereich und seiner der Stadt zugewandten Eingangsfassade öffnet sich der Bau bewusst sowohl in Richtung Innenstadt als auch zum Landhausviertel hin.

Der Große Saal mit über 1000 Plätzen, einmalig durch seine prägnante Farbgebung und vor allem durch die längst zum Markenzeichen gewordenen gestreiften Bezüge seiner Bestuhlung, bildet gemeinsam mit dem dazugehörigen Bühnenhaus den auch von außen deutlich sichtbaren Kern der Architektur. Mit seiner hervorragenden Akustik und einer voll ausgestatteten Bühne ist er gleichermaßen für Konzerte, Tanz-, Musik- und Sprechtheater-Aufführungen geeignet.

Die einzigartige Architektur des Hauses ermöglicht die Realisierung eines breiten Veranstaltungsspektrums. Insgesamt stehen fünf Veranstaltungssäle in unterschiedlicher Größe zur Verfügung.

Der Große Saal bietet insgesamt 1.079 Besuchern Platz. Die Konzeption des Saales mit seiner ausgezeichneten Sicht und hervorragenden Akustik schafft ideale Voraussetzungen für Tanz, Konzerte, Musik- und Sprechtheater.

Die vielen Nutzungsvarianten reichen von der Nutzung als Guckkastenbühne über die Arena bis hin zum Ballsaal. Neben dem Großen Saal gibt es den Kleinen Saal, der für die Aufführung von Kammermusik-Veranstaltungen genutzt wird.

Darüberhinaus stehen für Veranstaltungen im kleineren Rahmen "Probebühne 1" und "Probebühne 2" zur Verfügung. Die großzügig angelegten Foyers und der Komfort einer Parkgarage mit direktem Aufgang zum Festspielhaus zeichnen die gelungene Architektur ebenso aus wie die Wahl der eleganten Materialien für das Festspielhaus.