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Mehr Infos100 Jahre Landesmuseum NÖ ist ein würdiger und freudiger Anlass, um als Förderverein wieder einmal zu einer exklusiven Preview einzuladen.
Trotz strahlenden Wetters ließen sich fast 80 interessierte und hochmotivierte Mitglieder diese Gelegenheit nicht entgehen, um die Spuren einer Kulturinstitution ersten Ranges bis zu ihren Anfängen zurückzuverfolgen und auch einmal hinter die Kulissen des Museumsbetriebes zu blicken.
Hilfreich, erklärend und unterhaltend zur Seite standen ihnen dabei natürlich der Hausherr des Landesmuseums NÖ, Dir. Mag. Carl Aigner und die beiden Kuratoren der Ausstellungen Mag. Wolfgang Krug und Dr. Elisabeth Vavra. Nach einer kurzen Begrüßung durch Caroline Salzer, Vorstandsmitglied des Fördervereins, und Dir. Aigner ging es auch schon in medias res.
In zwei Gruppen geteilt hatte jeder genug Zeit und Muße sich die Ausstellungen unter der wissenschaftlichen Führung der beiden Kuratoren in Ruhe anzuschauen, zu staunen und zu schmunzeln. Die Ausstellung „100 Jahre Landesmuseum - Die Geschichte“ führte von den Anfängen des Landesmuseums NÖ im Wiener Palais Caprara-Geymüller, über eine bewegte Zeit während der Kriege und der Zeit des Wiederaufbaus hin zur Übersiedlung ins Palais Mollard-Clary, ebenfalls noch in Wien, das über 70 Jahre Heimat für die niederösterreichischen Exponate sein sollte. Dann der Aufbruch in die Landeshauptstadt, mit dem Museumsbau Hans Holleins, wo die Sammlung nun in ihrer ganzen Vielfalt Platz gefunden hat.
Und damit sind wir schon mitten im zweiten Teil der Ausstellung mit dem Titel „100 Jahre Landesmuseum – Gesammelte Vielfalt“. Kuratiert von Dr. Elisabeth Vavra konnte man sich hier von der bunten Bandbreite der Sammlung des NÖ Landesmuseums ein Bild machen. Von kuriosen Ausstellungsstücken bis hin zu moderner bildender Kunst ist ein breiter Bogen gespannt, der Einblicke in den vielfältigen Aufgabenbereich eines Museums gibt. Und mit dem Blick hinter die Kulissen, in die Arbeitswelt im Depot, der Restaurierungsarbeiten und der mühsamen Aufgabe des Konservierens ging es dann schlussendlich zum letzten Teil des Abends über.
Bei Krautfleckerl und einem Glas Wein konnte der laue Abend noch gesellig ausklingen. Das Landesmuseum NÖ hat gezeigt, dass Kultur lebendig ist, auch in Krisenzeiten wichtige Signale setzt und ganz leise und im Verborgenen enorme Schätze zu bieten hat. (zur Bildergalerie)